kroeg en kerk, twee van de vijf K's

Discussie over de door de kerleiding geproclameerde exclusiviteit
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zefyr
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Lid geworden op: ma 06 dec 2010, 19:00

kroeg en kerk, twee van de vijf K's

Bericht door zefyr »

Het is genoegzaam bekend, dat de NAK dit jaar het 150-jarig jubileum viert, ondanks het feit, dat de kerkhistorische legitimiteit door dr. Albrecht Schroeter (theoloog, vooraanstaand SPD-lid en burgemeester van Jena) ernstig in twijfel wordt getrokken en de NAK in Europa wegkwijnt en leegloopt. Niettemin probeert de NAK-leiding het van de zonnige kant te bekijken en nieuwe wegen in te slaan om zinzoekers te bereiken. Tot ver in de 20e eeuw werd door socialisten en sociaaldemocraten strijd gevoerd tegen de zogeheten vijf K's. Dit stond voor: kerk, kroeg, koning, kazerne en kapitaal. Het kapitaal buitte de arbeiders uit door de arme bevolking dom en slaafs te houden door de kerk(leiding), in benevelde toestand te brengen en te houden in de kroeg en onder de duim te houden als ze in opstand kwam teneinde de openbare orde te herstellen - in naam van de koning.

http://www.geschiedenis.nl/index.php?go ... ht_id=3362

Onlangs heeft de NAK Berlin-Brandenburg een opmerkelijk initiatief genomen door twee van de vijf K's te combineren, namelijk kerk en kroeg... De vraag is dus: 'Bob jij of bob ik?'. :lol:


Neuapostolische Kirche
Berlin-Brandenburg

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Optimismus im Jahr des 150. Kirchengeburtstags: "Christen sind Hoffnungsträger von Beruf"

06.06.2013

Ins Hilton-Hotel am Berliner Gendarmenmarkt hat Bezirksapostel Nadolny eingeladen um das Jubiläum der Kirche würdevoll zu begehen

Kirchensprecher Johanning: "Christsein ist Lebensart, Absicht und Haltung – von der Steuererklärung bis zum mutigen Eintreten gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit!"

"Bekennenden Christen sind die Kirchtürme unserer Zeit", sagt Bezirksapostel Nadolny

Für feierliche Stimmung sorgt die musikalische Umrahmung, gestaltet von Volker Hedtfeld am Klavier und dem Flötisten Aaron Dan

Eine so würdevolle wie entspannte Geburtstagsfeier der Kirche, die mit lockeren Gesprächen am Buffet zu Ende geht

Mit einem Empfang hat die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg am Dienstag, 4. Juni 2013, das 150-jährige Bestehen der Kirche gefeiert. Unter den geladenen Gästen waren Vertreter anderer Kirchen und Glaubensgemeinschaften, aber auch Botschaftsvertreter der Länder, in denen die Gebietskirche auswärtige Gemeinden betreut. Außerdem waren unter anderem die leitenden Amtsträger der neun Kirchenbezirke in der Region mit ihren Frauen geladen. In seiner Rede zeigte sich der Leiter der Gebietskirche, Bezirksapostel Wolfgang Nadolny, zuversichtlich: Christen sollten fröhlich, mutig und beherzt ihren Glauben mit anderen teilen.

Ins Hilton-Hotel am Berliner Gendarmenmarkt hatte Bezirksapostel Nadolny eingeladen um das Jubiläum der Kirche würdevoll zu begehen. "Wären wir jetzt in einer unserer Kirchen zum Gottesdienst versammelt, würde ich sagen: Was für eine bunte Gemeinde", stellte er eingangs beim Blick in die Reihen der Kirchenvertreter und Botschaftsbediensteten fest. Für ihn wie für die Gebietskirche insgesamt war der Abend ein Stück Neuland: Erstmals lud die Kirche in Berlin zu einer Veranstaltung in diesem Rahmen ein.

Und so nutzte der Bezirksapostel die Gelegenheit, nicht nur auf bewegte Kirchenjahre zurück, sondern auch nach vorn zu blicken. Ein Blick, der für die christlichen Kirchen zumindest im westlichen Europa, durchaus getrübt ist. Die Mitgliederzahlen gehen zurück, das Christentum ist nicht mehr so nachgefragt wie in früheren Zeiten. Heutzutage würden keine neuen Gemeinden gegründet, sondern über Zusammenlegungen und Kirchenverkäufe geredet, konstatierte der Gebietskirchenleiter und hielt dagegen: Trotzdem seien Christen keine Schwarzseher oder mutlose Pessimisten, das Gegenteil sei der Fall: "Christen sind Hoffnungsträger von Beruf!"

Christen als "Kirchtürme unserer Zeit"

Man verschließe zwar nicht die Augen davor, dass die Kirchenbänke leerer würden, aber es sei auch nicht zu übersehen, "dass es in unserer Gesellschaft immer mehr Sinnsucher" gebe. Da brauche es mutige Christen, die Ihren Mitmenschen Orientierung im Leben böten. "Wenn in früheren Jahrhunderten die Kirchtürme den Menschen den Weg wiesen und die Zeit kundtaten, so braucht es heute überzeugte Christen, die konsequent ihres Glaubens leben. Solche bekennenden Christen sind die Kirchtürme unserer Zeit." Sein Eindruck sei, "dass wir da mitunter etwas scheu sind und denken, ach, unsere frohe Botschaft stößt doch eh auf taube Ohren - die Sinnsucher finden doch esoterische Angebote sowieso viel attraktiver". Die Frage sei aber, ob dies vielleicht nur daran liege, "dass wir ihnen gar keine Alternative unterbreitet haben".

Auch die Kirche als Institution sieht der Bezirksapostel dabei in der Pflicht. Sie müsse Raum und Anlässe für Begegnungen schaffen. Die Gebietskirche Berlin-Brandenburg tue dies, indem sie sich mit Kirchenneubauten bewusst gegen den Abwärtstrend stelle und dabei auch neue Wege beschreite. So sei in die neue Kirche in Brandenburg an der Havel ein öffentliches Café integriert worden, das regen Zulauf habe.

Die Kirche lebt und leidet

Zuvor hatte der Sprecher der NAK International, Bischof Peter Johanning, die Gäste willkommen geheißen und den Empfang als "Moment des Innehaltens" eingeordnet. Er ging in seiner Rede auf die Kirchengründung vor 150 Jahren und die Anfänge der apostolischen Bewegung am Beginn des 19. Jahrhunderts ein – eine Kirchengeschichte, die "abwechslungsreich, bunt und immer auch von verschiedenen Interessen geleitet" gewesen sei.

Mit Blick auf Gegenwart und Zukunft der Kirche im Allgemeinen hielt der Kirchensprecher fest: "Die Kirche lebt und sie leidet." Sie lebe im Hier und Jetzt. Das Christsein dürfe auch im Alltag nicht ausgeblendet sein. "Christsein ist Lebensart, Absicht und Haltung – von der Steuererklärung bis zum mutigen Eintreten gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit!"

"Den alten Wein in neuen Schläuchen ausschenken"

Und Kirche leide, weil es heute wie vor 150 Jahren anstrengende Zeiten seien: "Damals hatten wir das Zeitalter der Moderne, der Industrialisierung, heute leben wir im Zeitalter der Individualisierung." Gerade darum brauche es aber eine Kirche, die Menschen Orientierung biete, denn "wer glauben nicht lernt, glaubt schließlich alles". Deshalb müsse die christliche Botschaft immer wieder mit den Möglichkeiten der jeweiligen Zeit, in einer verständlichen Sprache weitergetragen werden: "Wir müssen den alten Wein in neuen Schläuchen ausschenken."

Für feierliche Stimmung sorgte beim Geburtstagsempfang nicht zuletzt die musikalische Umrahmung. Volker Hedtfeld am Klavier und Flötist Aaron Dan trugen unter anderem Bachs "Jesu bleibet meine Freude" und Debussys "Claire de lune" vor. Höhepunkt war im Anschluss an die Wortbeiträge eine sehr emotionale Interpretation des alten Kirchenliedes "Näher mein Gott zu dir".

Es war eine so würdevolle wie entspannte Geburtstagsfeier der Kirche, die mit lockeren Gesprächen am Buffet zu Ende ging.

thg

Kategorie: Gebietskirche, Topnews, 150 Jahre


Je zult maar lid zijn van de 'blauwe knoop' ;)

http://onzetaal.nl/taaladvies/advies/va ... knoop-zijn

Het gezelschap kwam tezamen in het Hilton Hotel..., alsof het niet op kan. Het is me opnieuw opgevallen, dat de NAK-leiding zich bedient van het categorisch imperatief. Dit blijkt uit het volgende citaat, waarmee het onderhavige artikel opent:

"Christen sollten fröhlich, mutig und beherzt ihren Glauben mit anderen teilen."

Laat vrolijkheid en bezieling zich afdwingen en is dit op voorraad 'leverbaar'? De NAK-leiding heeft de nieuw-apostolische cultuur decennialang verziekt en de verhoudingen ernstig verstoord. In veel nieuw-apostolische gemeenten is de zuurgraad tot grote hoogten gestegen. Alleen in het symbolisch universum van de NAK-leiding is het denkbaar en uitvoerbaar, dat vrolijkheid en bezieling op voorraad 'leverbaar' en 'verkrijgbaar' is... Het is dus een slag in de lucht!

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